
Hörspiel-Parcours von Paul Plamper
1:50 Stunden, Kulturstiftung des Bundes / Hoerspielpark / Maxim Gorki Theater 2011
Kunstkopfstereophonie – Bitte mit Kopfhörer hören!
200 Jahre nach Kleists und Henriette Vogels Doppelsuizid in einem Waldstück am Kleinen Wannsee können sich Besucher auf dem Areal um das Kleist-Grab hörend und gehend erschließen, was damals passiert ist.
Mit Kopfhörer und Audioplayer begibt sich der Zuhörer in eine akustische Kunstwelt, die mit der sichtbaren Realität spielt. Zu hören sind die Vernehmungsprotokolle zu den Todesfällen sowie die letzten Briefe, in denen hastig notierte Aufträge an die Nachwelt neben seltsam euphorischen Abschieden stehen. In der Bewegung durch den heutigen Stadtraum erzählen die Hörspiele von der „allmählichen Verfertigung der Vergangenheit beim Erinnern“. Sie umkreisen die schillernde Persöhnlichkeitsbaustelle Kleist und sein Thema der wankenden Identität inmitten einer als fragwürdig empfundenen Wirklichkeit.
Zur Orientierung auf dem Parcours erhält der Besucher eine Karte mit den Orten, an die er sich begeben muss, um die Hörspiele zu hören.
DAS AKUSTISCHE KLEIST DENKMAL am Kleinen Wannsee läuft bis NOVEMBER 2016.

Ausgabestelle
Souvenirs- und Geschenke-Wagen an der Dampferanlegestelle, S-Bahnhof Wannsee.
ÖFFNUNGSZEITEN
Ausgabe der Kopfhörer und Audioplayer von April – September:
Täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr. (Rückgabe bis 19:00 Uhr.)
Im Oktober / November von 10:00 bis 14:30 Uhr. (Rückgabe bis 17:30 Uhr.)
BEI REGEN IST DIE AUSLEIHE VON AUDIOGERÄTEN LEIDER NICHT MÖGLICH.
EINTRITT
3 € pro Person. Ausgabe der Audiogeräte nur mit Ausweis als Pfand.
Reservierungen
(auch für Gruppen) sind unter der E-Mail-Adresse senol.sinamci@web.de oder der Tel.-Nr. 0177-4693964 möglich.
CD-EDITION
Der Hörspiel-Parcours ist für Besucher zum Nachhören auf zwei CDs zum Preis von 20 Euro in der Ausgabestelle erhältlich.
Team
Konzept / Buch / Regie - Paul Plamper
Vorlage - Heinrich von Kleist
Dramaturgie - Arved Schultze
Mitarbeit Regie / Dramaturgie - Janina Druschky
Produktionsleitung - Janina Druschky
Ton / Sounddesign - Titus Maderlechner
Schnitt - Paul Plamper
, Janina Druschky
, Arved Schultze
Zeichnung - Heiner Franzen
Design - Ta-Trung
Chorleitung - Tilman Ritter
Recherche - Philipp Urrutia
Sprecher
Judith Engel - Katja Helle
Sandra Hüller - Führerin Susanne Martens
Fabian Hinrichs - Florian Ulrich
Beata Lehmann - Doro Baehr
Joseph Vogl - Konrad Riemenschneider
In weiteren Rollen
Chorsprecher: Caroline Amme,
Bettina Barthel,
Fabian Czolbe,
Julia Delius,
Jürgen Druschky,
Claudia Fleischer,
Cornelia Hellhammer,
Andreas Lüdeke,
Anja Berkes,
Ursula Schumacher,
Tiago Schwäbl,
Corry Szantho von Radnoth,
Jana Volkmann,
Katja Zöhrer
Kritiken
- SIEGLINDE GEISEL IN DER NZZ VOM 12.06.2012
- Klaus Grimberg im Freien Wort vom 21.11.2011
- Marion Schulz in der Märkischen Allgemeine vom 21.11.2011























































